UFO goes Neukölln – Auszeichnung für Engagement im Bezirk
Am Donnerstag, den 27. November 2025, wurde im Rahmen der Neuköllner Engagement Gala im Schloss Britz der diesjährige Themenpreis des Neuköllner Engagement Preises verliehen. Mit großer Freude haben wir die Auszeichnung – verbunden mit einem Preisgeld von 1.500 Euro – für unser Engagement im Bezirk entgegengenommen.
Die Ehrung würdigt unser besonderen Einsatz für und mit wohnungslose Menschen und unterstreicht die Bedeutung von gesellschaftlicher Teilhabe. Wir hoffen, dass diese Würdigung neue Wege der Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Neukölln eröffnet, um noch mehr für und mit obdach- und wohnungslosen Neuköllner*innen zu bewegen.
Unsere aktuellen Schwerpunkte in Neukölln:
- Sprachcafé im Nachbarschaftsheim Neukölln
Ein geschützter Raum für Begegnung, Sprachförderung und Orientierung. Hier entstehen Beziehungen und Vertrauen. - Mitgestaltung des Leitfadens Obdachlosigkeit
Seit über zwei Jahren bringen wir die Perspektiven wohnungsloser Menschen direkt in die bezirkliche Praxis ein – eine nachhaltige Schnittstelle zwischen Verwaltung und Betroffenen. - Interview-Kampagne für eine unabhängige Beschwerdestelle
Rund 40 Interviews mit Betroffenen zu Themen wie Erfahrungen mit BVG-Reinigungsstreifen, Einschätzungen zum Leitfaden Obdachlosigkeit und Diskriminierungserfahrungen. Die Ergebnisse tragen zum Aufbau einer unabhängigen Beschwerdestelle bei. - Kooperationen für eine starke Nachbarschaft
Wir arbeiten eng mit den mobilen Teams der beiden Träger Interkular und dem Nachbarschaftsheim Neukölln zusammen. Gemeinsam haben wir unter anderem eine große Veranstaltung zum Tag der wohnungslosen Menschen am 11. September 2025 auf dem „Vollgut“ Areal organisiert, bei der die Stimmen Betroffener sichtbar und hörbar wurden.
Neukölln ist ein Bezirk, in dem Wohnungslosigkeit besonders sichtbar ist. UfO sorgt dafür, dass Betroffene nicht übersehen werden und ihre Stimmen in Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit Gehör finden.
Die Auszeichnung vom Bezirksamt Neukölln bestätigt, wie wichtig diese Arbeit ist – und motiviert uns, weiterhin Brücken zu bauen, Missstände anzusprechen und solidarische Lösungen mitzugestalten.